Zukunftswerkstatt fĂĽr die Altersstrategie mit breiter Beteiligung durchgefĂĽhrt

Mit der Zukunftswerkstatt startete am Donnerstag der öffentliche Teil der Erarbeitung der Altersstrategie in Schaan. Bei dieser halbtägigen Veranstaltung wurden im Austausch zwischen rund 80 Vertretern von Politik, Gemeinden und Verwaltung sowie Seniorinnen und Senioren aus Liechtenstein die verschiedenen Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten erhoben.

28. April 2023 | Redaktion
Gesellschaft

In seiner BegrĂĽssung zeigte sich Regierungsrat Manuel Frick erfreut darĂĽber, dass sich so viele Menschen bei der Erarbeitung des sozialpolitischen Meilensteins Altersstrategie einbringen möchten: „Politik darf nicht nur in Sitzungszimmern unter Einbezug von Experten stattfinden. Sie muss – gerade bei Themen von gesamtgesellschaftlicher Tragweite – transparent und inklusiv sein.“ Ziel der Altersstrategie sei es, den BedĂĽrfnissen der Seniorinnen und Senioren sowohl gerecht zu werden. 

Zukunftswerkstatt dient Lösungsfindung

Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt dienen als Grundlage für die Themen, die an den Fachworkshops im Mai und Juni vertieft mit Fachpersonen aus verschiedenen Bereichen diskutiert werden. Der in der Zukunftswerkstatt und den Fachworkshops erkannte Handlungsbedarf sowie mögliche Massnahmen werden in die Erarbeitung der Strategie einfliessen, die als Entwurf im Sommer vorliegen soll.

Acht Handlungsfelder definiert

Für die Altersstrategie wurden im Vorfeld folgende acht Handlungsfelder definiert: Wohnen; soziale Integration und Partizipation; Bildung, Erwerbs- und Freiwilligenarbeit; Gesundheitsförderung und Prävention; Beratung und Information; Pflege und Betreuung; Altersvorsorge; sowie Mobilität und öffentlicher Raum.

Drei Querschnittsthemen aufgenommen

Zudem wurden die drei Querschnittsthemen Fachkräfte, Digitalisierung und Finanzierung aufgenommen, die über alle Handlungsfelder hinweg relevant sind.

Dem Strategieprozess liegt die Vision zugrunde, dass Liechtenstein ein Land mit hoher Lebensqualität ist. Bis ins hohe Alter sollen die Einwohnerinnen und Einwohner aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen sowie möglichst unabhängig und selbstbestimmt leben können.

Die Generationen sollen sich gegenseitig unterstĂĽtzen. Schliesslich beinhaltet die Vision, dass Land, Gemeinden, Wirtschaft, die Gesellschaft als Ganzes sowie jede und jeder Einzelne dafĂĽr gemeinsam Verantwortung ĂĽbernehmen.

(ots/rif)

Einblick in einen Workshop zur Zukunftswerkstatt fĂĽr die Altersstrategie.

Bild: IKR

 

Regierungsrat Manuel Frick im Gespräch mit Teilnehmenden.

Bild: IKR