Unterbringungsstrategie f├╝r Gefl├╝chtete wird weitergef├╝hrt

Am Dienstag beschloss die Regierung die Weiterf├╝hrung der Unterbringungsstrategie f├╝r Gefl├╝chtete im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Die bisher genutzten Liegenschaften haben sich w├Ąhrend des vergangenen Jahrs bew├Ąhrt und werden weitergenutzt.

6. Juli 2023 | Redaktion
Liechtenstein

In ihrem Beschluss vom Dienstag nahm die Regierung den aktuellen Stand im Asylbereich zur Kenntnis und beschloss, die gew├Ąhlte Unterbringungsstrategie im Falle eines Anstiegs der Gesuchszahlen beizubehalten.┬á

Anhaltend viele Asylgesuche

Derzeit reisen monatlich durchschnittlich 24 Schutzbed├╝rftige aus der Ukraine nach Liechtenstein ein und stellen hier ein Schutzgesuch. Im laufenden Jahr wurden so bisher insgesamt 196 Gesuche im Asylbereich, davon 151 Schutzgesuche im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine verzeichnet. Die Gesuchszahlen sind damit anhaltend hoch und die Fl├╝chtlingshilfe Liechtenstein (FHL) betreut aktuell knapp 560 Personen.

Notunterk├╝nfte bald ausgelastet

Durch die Umsetzung der im Juli 2022 beschlossenen Unterbringungsstrategie konnten die Bettenkapazit├Ąten im Asylbereich mehr als vervierfacht werden. Deren Auslastung betr├Ągt derzeit 88 Prozent. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Vereinen und Privatpersonen. In den n├Ąchsten Wochen wird die Fertigstellung des Umbaus einer Gewerbehalle in Triesen erwartet. Dort k├Ânnen bis zu 80 Gefl├╝chtete ein Zuhause finden.┬á

F├╝r die Unterbringung der Schutzbed├╝rftigen aus der Ukraine verzichtet die Regierung im Regelbetrieb weiterhin auf die Nutzung von Zivilschutzanlagen. Eine solche w├╝rde im Notfall und im Falle des Anstiegs regul├Ąrer Asylgesuche gepr├╝ft werden m├╝ssen.

(pd/red)

 

Seit Jahresbeginn wurden 141 Asylantr├Ąge im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg gestellt.

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