Teuerung 2023: Höhere Strom- und Gaskosten als Haupttreiber

Im Jahr 2023 lag die durchschnittliche Inflationsrate bei 2,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) berichtet. 

8. Januar 2024 | Redaktion
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Die durchschnittliche Teuerung von 2,1 Prozent gibt die Veränderung zwischen dem Durchschnittswert des Jahres 2023 und dem des Vorjahres an. Der Durchschnittswert wird berechnet, indem man den arithmetischen Mittelwert der zwölf Monatsindizes im Kalenderjahr nimmt.

Der Preisanstieg ist hauptsächlich auf höhere Kosten für Strom und Gas sowie steigende Mieten zurückzuführen. Hingegen sind die Preise für Erdölprodukte, Kombi-Angebote von Fest- und Mobilnetzbetreibern sowie Medikamente gesunken. Die einheimischen Produkte haben sich im Jahresdurchschnitt um 2,4 Prozent verteuert, während Importgüter um 1,4 Prozent teurer wurden. 

Im Jahr 2022 betrug die durchschnittliche Jahresteuerung noch 2,8 Prozent und im Jahr davor lediglich 0,6 Prozent. Die Preisstabilität gegenüber dem Vormonat resultiert aus entgegengesetzten Entwicklungen in verschiedenen Bereichen: Während Hotellerie-, Parahotellerie- sowie öffentlicher Verkehrs-und Luftverkehrssektor gestiegene Preise verzeichneten; sanken gleichzeitig Treibstoff-, Heizölpreise sowie Pauschalreisen ins Ausland und Arzneimittelpreise ab.

(pd/red)



Die Energiepreise wirkten sich  auf die Mietkosten aus.

Bild: Busra Ispir