Risch leistet Ăśberzeugungsarbeit in Lissabon

Regierungschef Daniel Risch reiste am Donnerstag in die portugiesische Hauptstadt, um Finanzminister Fernando Medina davon zu ĂĽberzeugen, Liechtenstein von der Liste der nicht-kooperativen Jurisdiktionen fĂĽr Steuerzwecke zu streichen.

24. März 2023 | Redaktion
Welt

Da Liechtenstein seit Jahren auf eine konsequente Strategie der Steuerkooperation und der Umsetzung internationaler Standards setzt, arbeiten Regierung und Verwaltung auf verschiedensten Ebenen daran, das Land von der reputationsschädigenden „Schwarzen Listen“ streichen zu lassen. 

Spanien hat es vorgemacht

Am zehnten Februar hat Spanien als einer der letzten EU-Staaten Liechtenstein von der nationalen Liste der nicht-kooperativen Jurisdiktionen gestrichen. Dies hat zu einer spürbaren Erleichterung von grenzüberschreitenden Investitionen und Dienstleistungen geführt. 

„Wir haben positive Signale, dass auch Portugal diesen Schritt nun vollziehen wird. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass Liechtenstein in den vergangenen Jahren bewiesen hat, dass es seinen internationalen Verpflichtungen nachkommt“, so Regierungschef Daniel Risch in Lissabon. Er zeigte sich nach dem Arbeitsgespräch dann auch zuversichtlich, dass die Streichung Liechtensteins von der portugiesischen Liste in naher Zukunft erfolgen könnte.

Daumen drĂĽcken fĂĽr die EM

Im Anschluss an das Arbeitsgespräch besuchte der Regierungschef das Fussball-EM-Qualifikationsspiel zwischen Portugal und Liechtenstein im Estádio José Alvalade, um dort der Liechtensteiner Nationalmannschaft die Daumen zu drücken.

(ots/rif)

Finanzminister Fernando Medina und Regierungschef Daniel Risch in Lissabon.

Bild: IKR

Finanzminister Fernando Medina und Regierungschef Daniel Risch beim Arbeitsgespräch in Lissabon.

Bild: IKR