Meta passt Facebook und Instagram an EU-Regularien an 

Menlo Park/Brüssel - Als Reaktion auf verschärfte Auflagen der Europäischen Union (EU) überarbeitet Meta seine Online-Netzwerke Facebook und Instagram. Europäische Nutzer erhalten künftig die Wahl, ob Dienste des Konzerns Daten untereinander austauschen dürfen, teilte Meta am Montag mit. 

24. Januar 2024 | News International
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Zugänge für Facebook, Facebook Messenger und Instagram könnten dann auf Wunsch unabhängig voneinander verwaltet werden. Dies gelte auch für die Videospiele-Plattform und den Online-Marktplatz von Meta.

Die Änderungen sind eine Folge des europäischen Digital Markets Act (DMA). Er verbietet großen Technologiefirmen unter anderem, eigene Produkte zu bevorzugen. So hatte beispielsweise die Alphabet-Tochter Google vergangene Woche Änderungen bei ihrer Internet-Suche angekündigt, um konkurrierende Vergleichsseiten prominenter zu präsentieren. Bei einer Missachtung des DMA drohen den Konzernen Strafen von bis zu zehn Prozent des jährlichen Umsatzes.

(APA/Reuters) 

 

 



Meta reagiert auf EU-Regelungen

Bild: FABRICE COFFRINI