Liechtenstein unterzeichnet DBA mit Montenegro

Am Donnerstag empfing Regierungschef Daniel Risch den montenegrinischen Premierminister Milojko Spajic in Vaduz. Dabei ging es um das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und Montenegro sowie den Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA).

18. Januar 2024 | Redaktion
Region

Der EU-Beitrittskandidat Montenegro und Liechtenstein unterhalten seit 2007 diplomatische Beziehungen. Seit 2012 ist das Freihandelsabkommen zwischen der EFTA und Montenegro in Kraft. Der Abschluss eines DBAs zwischen Montenegro und Liechtenstein soll nun die bilateralen Beziehungen und insbesondere den wirtschaftlichen Austausch weiter vertiefen, wie Premierminister Spajic und Regierungschef Risch im Gespräch festhielten. 

Premierminister Spajic bedankte sich bei Regierungschef Risch für Liechtensteins Einsatz im Rahmen des Europaratsvorsitzes und betonte die gemeinsamen Prioritäten in multilateralen Foren.

Spacic gewann mit der Partei „Europe Now“ im vergangenen Juni die Parlamentswahlen in Montenegro. Der Premierminister fĂĽhrt einer Koalition aus Parteien unterschiedlicher Ausrichtungen an, wobei sich „Europe Now“ explizit fĂĽr einen baldigen Beitritt Montenegros zur EU und fĂĽr wirtschaftliche Reformen ausspricht.

(pd/red)

 

Premierminister Milojko Spajić und Regierungschef Daniel Risch bei der offiziellen Begrüssung im Regierungsgebäude.

Bild: IKR