Liechtenstein ratifiziert Abkommen mit Schweiz über Spielsperren-Austausch 

Casinobetreiber in Liechtenstein und der Schweiz m├╝ssen k├╝nftig die Daten gesperrter Personen austauschen, Spielsperren gegenseitig anerkennen und auch anwenden. Sobald die Schweiz Liechtenstein ├╝ber den Abschluss ihres innerstaatlichen Verfahrens informiert, tritt das Abkommen 60 Tage sp├Ąter in Kraft.

28. September 2023 | Redaktion
Region

Liechtenstein hat sein innerstaatliches Verfahren zum Abkommen vom 20. Oktober 2022 zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Austausch von Daten betreffend gesperrte Spielerinnen und Spieler im Geldspielbereich abgeschlossen. 

Nachdem der Landtag in seiner Sitzung vom 4. Mai 2023 dem Abkommen seine Zustimmung erteilt hat und die Referendumsfrist ungenutzt verstrichen ist, hat Liechtenstein der Schweiz mitgeteilt, dass die liechtensteinischen Voraussetzungen f├╝r das Inkraftsetzen des Vertrags erf├╝llt sind.

Das bilaterale Abkommen schafft die Grundlage f├╝r den Austausch von Daten gesperrter Spielerinnen und Spieler. Dadurch soll verhindert werden, dass in einem Land gesperrte Personen in einer Spielbank des jeweils anderen Landes weiterspielen k├Ânnen.┬á

Es gilt nun abzuwarten, bis auch die Schweiz ihr innerstaatliches Verfahren abgeschlossen hat und Liechtenstein dar├╝ber informiert. Das Abkommen wird dann 60 Tage nach der Mitteilung in Kraft treten.

(pd/red)

 

Liechtensteins Casinodichte f├╝llt nicht nur die Staatskasse.

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