Internationale Zusammenarbeit für den Klimaschutz  

Liechtenstein nahm an der ersten Sitzung des IFCMA der OECD in Paris teil. Das Forum bezweckt eine umfassende Analyse der politischen Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. 

10. Februar 2023 | Redaktion
Politik

Die OECD (Organisation fĂĽr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat alle Staaten eingeladen, sich im Inclusive Forum on Carbon Mitigation Approaches (IFCMA), zu Deutsch “Integratives Forum ĂĽber Ansätze zur Emissionsminderung“ zu beteiligen. Damit soll die Erreichung des gemeinsamen globalen Klimaziels von Netto-Null-Emissionen unterstĂĽtzt werden. 

Liechtenstein war durch Generalsekretär Markus Biedermann und Miriam Marxer vom Ministerium für Inneres, Wirtschaft und Umwelt sowie Karin Jehle vom Amt für Umwelt an der ersten Sitzung des IFCMA am neunten und zehnten Februar in Paris vertreten.

Informationsaustausch und gegenseitiges Lernen

Das IFCMA ist eine Initiative der OECD, die durch einen besseren Daten- und Informationsaustausch, faktengestütztes gegenseitiges Lernen und einen inklusiven multilateralen Dialog dazu beitragen soll, die globale Wirkung von Emissionsminderungsbemühungen auf der ganzen Welt zu verbessern. 

Sie bringt alle relevanten politischen Perspektiven aus einem breiten Spektrum von Ländern aus der ganzen Welt zusammen, um eine Bestandsaufnahme zu machen und die Wirksamkeit verschiedener Ansätze zur Emissionsminderung zu prüfen. Bisher haben weltweit 133 Länder, die rund 91 % des globalen BIP repräsentieren und rund 83 % der globalen Emissionen abdecken, Netto-Null-Emissionsziele verabschiedet.

Rund 100 Länder in Paris vertreten

Am ersten Treffen haben mehr als 500 hochrangige Regierungsvertreter aus rund 100 Ländern aus der ganzen Welt an der Veranstaltung teilgenommen. Das IFCMA soll eine umfassende Analyse der politischen Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels, ihrer vergleichenden Wirksamkeit und ihrer Kosten liefern. (ots/rif)

Liechtenstein war durch Karin Jehle vom Amt für Umwelt, Generalsekretär Markus Biedermann und Miriam Marxer vom Ministerium für Inneres, Wirtschaft und Umwelt vertreten.

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Eisbären sind vom Klimawandel besonders hart betroffen.

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