Gemeinden spenden fĂŒr Erdbebenopfer in Syrien und der TĂŒrkei

Die Vorsteherkonferenz hat an das Liechtensteinische Rote Kreuz 100’000 Franken fĂŒr die Erdbebenopfer in Syrien und der TĂŒrkei gespendet. 

19. MĂ€rz 2023 | Redaktion
Gesellschaft

Die Vorsteherkonferenz, dem die Vorsteherinnen und Vorsteher der liechtensteinischen Gemeinden angehören, möchte mit einer Geldspende von 100’000 Franken an das Liechtensteinische Rote Kreuz den von Erdbeben betroffenen Menschen in der TĂŒrkei und in Syrien helfen. 

50’000 Tote und unzĂ€hlige Verletzte 

In der Nacht vom sechsten Februar erschütterte ein heftiges Erdbeben den Südosten der Türkei und den Norden Syriens mit insgesamt ĂŒber 50’000 Toten und unzähligen Verletzten. Viele Hilfsorganisationen sind sofort zu Hilfe geeilt, darunter der Rote Halbmond und das Rote Kreuz.

Neben den menschlichen Opfern wurden auch zahlreiche Gebäude und die Infrastruktur schwer beschädigt oder komplett zerstört. Die Überlebenden leiden unter kalten Temperaturen und der stĂ€ndigen Angst vor weiteren Nachbeben.

Spenden gehen an den Roten Halbmond 

Der Spendenbeitrag, der aus den Katastrophenfonds der Gemeinden stammt, soll daher der lokalen Bevölkerung und den Rettungskräften im türkisch-syrischen Erdbebengebiet zugute kommen. 

Das Liechtensteinische Rote Kreuz (LRK) sammelt Spenden, um den betroffenen Menschen im Erdbebengebiet zu helfen. Die gesammelten Gelder kommen direkt den Partnerorganisationen des LRK – dem türkischen und syrisch-arabischen Halbmond – zugute.

→ Spenden an das LRK kann man online unter: https://roteskreuz.li/spenden/

→ Spenden an den tĂŒrkischen Halbmond: https://www.kizilay.org.tr/Bagis/

→ Kontaktadresse fĂŒr Spenden an den syrisch-arabischen Halbmond: sarchq@sarc-sy.org

 

 

Im Namen des Liechtensteinischen Roten Kreuzes nahmen LRK-Präsidentin I.K.H. Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein und LRK-Generalsekretärin Nicole Matt den Spendenscheck der Vorsteherkonferenz von Bürgermeister Manfred Bischof und den Vorstehern Johannes Hasler und Hansjörg Büchel als Vertreter des Katastrophenfonds der Gemeinden Liechtensteins entgegen.

Bild: Tatjana Schnalzger