Experimentierlabor pepperMINT verzeichnet neuen Rekord  

Kinder und Jugendliche aus allen Gemeinden nehmen mit ihrer Schulklasse das Angebot des Experimentierlabors pepperMINT wahr. 2023 verzeichnet pepperMINT mit über 4900 Kindern einen neuen Besucherrekord. 

17. November 2023 | Redaktion
Region

Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die sogenannten MINT-Fächer, werden immer wichtiger, um sich in der Welt zurecht­zufinden. MINT prägt zunehmend unseren Alltag und das Berufsleben. Immer mehr Berufs­felder setzen Kompetenzen in diesen Bereichen voraus. Das Experimentierlabor pepperMINT vermittelt diese Themen ausserschulisch und auf spielerische Weise. 

Ein Leuchtturm im Bildungsangebot 

Das Angebot für die Schulen orientiert sich am Lehrplan, ist als Erweiterung zum Unterricht gedacht und darüber hinaus kostenlos. Die passenden Module können die Pädagoginnen und Pädagogen online buchen. Ganz ohne Druck entwickeln die Schülerinnen und Schüler ihren natürlichen Forschergeist.

«Das pepperMINT ist extrem erfolgreich und hat Leuchtturm­charakter» ist auch Bildungsministerin Dominique Hasler überzeugt. Der neueste Rekord an Besucherinnen und Besucher spricht für sich: Mehr als 4900 Kinder und Jugendliche werden bis Ende dieses Jahres das Angebot wahrgenommen haben.   

Public Private Partnership 

Finanziert wird pepperMINT durch eine Public Private Partnership. Das heisst, öffentliche Institutionen wie das Land und die Gemeinden unterstützen das Projekt ebenso wie private Unternehmen und Stiftungen.

«Wir sind stolz darauf, dass uns so viele unterschiedliche Partner unterstützen. Neben der öffentlichen Hand ist auch die Privatwirtschaft seit Anfang an mit dabei», freut sich Klaus Risch, Stiftungsratspräsident der Förderstiftung MINT Initiative Liechtenstein. Dank langjähriger Zusagen ist die Finanzierung auch für die nächsten Jahre gesichert. 

Gleich viele Mädchen wie Jungen

Das Angebot von pepperMINT ist modular aufgebaut. So können sich Schülerinnen und Schüler stufengerecht mit verschiedensten Themen auseinandersetzen. Vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe. Das Angebot kommt bei Mädchen wie Jungen gleichermassen an.

«Frauen sind in MINT-Berufen heute noch untervertreten. Unser Programm kommt bei Mädchen und Jungen gleich­ermassen gut an. Wir hoffen, so beide Geschlechter für die Themen nachhaltig begeistern zu können» hält Geschäftsführer Martin Büchel fest.

(pd) 

pepperMINT Apéro Partner, Stiftungsrat und Begleitgruppe 

Bild: Tatjana Schnalzger



Klaus Risch, Präsident Förderstiftung MINT Initiative FL; Martin Büchel, Geschäftsleiter pepperMINT;  Dominique Hasler, Ministerin für Äusseres, Bildung und Sport. 

Bild: Tatjana Schnalzger