Ein Jahr dauert die Feinstaub- und Stickoxidmessung in Nendeln 

Seit dem 19. Dezember 2023 steht die mobile Luftmessstation an der Engelkreuzung in Nendeln und misst dort ein Jahr lang die Luftqualität.

21. Dezember 2023 | Redaktion
Gesellschaft

Mittels einer mobilen Messstation misst das Amt für Umwelt an verschiedenen Standorten die Luftqualität. Diese Messungen erfolgen zusätzlich zu jenen an der fixen OSTLUFT-Messstation bei der Landesbibliothek in Vaduz. Im Jahr 2024 wird die mobile Messstation in Nendeln bei der Engelkreuzung ihren Dienst mit Fokus auf Feinstaub und Stickoxide verrichten.

Feinstaub ist ein Gemisch aus kleinsten Staubteilchen mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometern, die aus verschiedenen Quellen in die Luft gelangen. Sogenannter primärer Feinstaub entsteht bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen (Benzin, Diesel, Heizöl und Kohle) und Holz. Ebenfalls zu den primären Quellen zählt der Anteil, der durch Strassen- und Reifenabrieb sowie durch Aufwirbelung verursacht wird. 

Sekundärer Feinstaub kann in der Atmosphäre aus gasförmigen Vorläufersubstanzen entstehen, die aus Verbrennungsabgasen oder landwirtschaftlichen Prozessen stammen. Die Station misst auch Stickoxid. Stickoxide (abgekürzt NOx) entstehen bei Verbrennungsprozessen aus Sauerstoff und gasförmigem Stickstoff. Die Hauptquelle von Stickoxiden ist der Strassenverkehr.

Die Messwerte an der Engelkreuzung in Nendeln sind als Wochenganglinien unter www.llv.li in der Rubrik Luftqualität einsehbar. Dort sind auch die Berichte der vergangenen Jahre zu finden. Unter www.ostluft.li können zudem die Konzentrationen von Feinstaub, Stickoxid und Ozon an der Messstation Landesbibliothek in Vaduz eingesehen werden.

(pd)



Mobile Messstation in Nendeln.

Bild: Amt fĂĽr Umwelt